«Смысла [точка] нет» («Smysla.net») heisst ein Musikvideo des ukrainischen Komponisten und Musikers Dmitri Schurow mit wunderschönen Zeichnungen von Mascha Druganowa. Zurücklehnen und geniessen!
Der ukrainische Komponist und Musiker Dmitri Schurow.
(Foto: Okeanelzy)
Der ukrainische Komponist und Musiker Dmitri Schurow (Дмитрий Шуров) alias Pianoboy schrieb den Soundtrack für zahlreiche Filme aus Russland und der Ukraine. Er komponiert auch für die Modenschauen der russischen Top-Designerin Alena Akhmadullina und produzierte/arrangierte das aktuelle Album der populären russischen Rock-Musikerin Zemfira und ihrer gleichnamigen Band.
Nach einem Musikstudium in Frankreich, den USA, der Ukraine und Russland und einer erfolgreichen Rock-Karriere ist Dmitri Schurows Musik heute eine elegante Mischung russischer und französischer Klassik sowie Oper, amerikanischer Musicals und — tief Luft holen — Freddie Mercury mit Björk und Rufus Wainwright.
Пульс, долетел до ста
Сколько нам с тобой нажимать рестарт?
Перекроим крой, перегасим газ
Сколько нам с тобой на осколках фраз
Строить города?
Строить города …
Боль, каплями на свет
Километры в ноль
Смысла.нет
Подведу черту,подведу друзей
Лишь тебя внесу в карту моих вен
В карте наших вен
В карте наших вен
На твоих глазах превратятся в прах эти города
На твоих глазах превратятся в прах эти города
На твоих глазах превратятся в прах эти города
На твоих глазах превратятся в прах эти города
Смысла.нет
Вспышка.свет
«Lada Niva: Roscosmos Edition I – III» heisst ein witziger Video von Florian Friedrich, der am Europäischen Wettbewerb für Studierende und Auszubildende im audiovisuellen Bereich 2010 den 2. Preis in der Kategorie Werbefilm gewonnen hat. Hauptdarsteller sind ein Lada Niva und zwei Kosmonauten.
(Szenenbild aus «Lada Niva: Roscosmos Edition I – III»
von Florian Friedrich, Hochschule für Fernsehen und Film HFF München)
Der Lada Niva 1.7i 4×4 ist ein eher eigenwilliges Fahrzeug: Der russische Geländewagen beschleunigt in sagenhaften 22 Sekunden von 0 auf 100, erreicht eine theoretische Höchstgeschwindigkeit von 137 km/h und wird in die Energie-Effizienzkategorie G eingeteilt (sehr dunkelrot!).
Produziert wird der Lada Niva seit 1976 in den Wolga-Automobil-Werken AwtoWAS der russischen Stadt Togliatti, rund 1’000 Kilometer südöstlich von Moskau. Gegenüber der Stadt liegt die Schiguli-Gebirgskette, was uns zu den Wurzeln des Lada Niva führt: Basis des Niva (oder WAS 2121, wie er in Russland genannt wird) war der als Schiguli bekannte WAS 2106 (der wiederum auf dem Fiat 124 basiert).
Seit 1976 wurde der Lada Niva zwei Faceliftings unterzogen, die man nicht wirklich als umfassend bezeichnen kann: 1995 bekam der Lada Niva ein neues Armaturenbrett, einen neuen Tacho, ein neues Lenkrad und neue Rückleuchten. 2010 erhielt der Lada Niva nochmals ein neues Armaturenbrett, neue vorderen Blinklichter und das einzige elektronische Bauteil, die Wegfahrsperre am Zündschloss.
Diplomatisch formuliert könnte man sagen, AwtoWAS produziert Fahrzeuge wie den Lada Niva ein bisschen unterhalb des aktuellen Standes der Technik. Dafür kostet der Lada Nivain der Schweiz nur 17’900 Franken — und bietet Stoff für unzählige Bücher sowie Filme.
«Lada Niva: Roscosmos Edition I – III»
Zum Beispiel für den witzigen Video aus der Hochschule für Fernsehen und Film HFF München, bei dem Florian Friedrich Regie führte. Der schräge Werbefilm gewann am Europäischen Wettbewerb für Studierende und Auszubildende im audiovisuellen Bereichkurzundschön 2010 den 2. Preis in der Kategorie Werbefilm.
Die Jury zu «Lada Niva: Roscosmos Edition I – III»
Am Anfang dürfen wir nur zwei Personen sehen. Astronauten? Piloten? Rennfahrer? Wir wissen es nicht, doch die Ästhetik lehrt uns, hier «spielt» jemand den Weltraumfahrer, zumindest scheint es so. Doch was nun folgt, überrascht uns vollkommen!
Die Kamera fährt an einer immens großen Rakete entlang, auf dieser, das sehen wir erst jetzt, steht der Lada Niva, es erscheint uns das Selbstverständlichste der Welt zu sein, dass dieser Wagen auf der Rakete steht, wie einst das Space Shuttle in seinen ruhmreichen Zeiten, und nun passiert das Unglaubliche: Die Rakete fliegt!
Regisseur Florian Friedrich überrascht uns immer wieder aufs Neue. Brilliant ist seine Grundidee, einen Lada auf eine Rakete zu “schnallen”. Seine Darsteller fügen sich perfekt ein, das Kostüm unterstützt die skurile Komik, die sympathischen Helden machen sich auf, den Weltraum zu erobern.
Besonders erwähnenswert ist ferner, dass hier ein «ungesehener» Autospot gezeigt wird, der besonders auf den Charakter des Lada Niva eingeht. Die gekonnte, imposante Postproduktion sowie der herrliche Humor machen die drei Filme über den Lada Niva zu einem beeindruckenden Werbefilmerlebnis, dass die Jury restlos überzeugt hat!
Credits für «Lada Niva: Roscosmos Edition I – III»
«Lada Niva: Roscosmos Edition I – III», 01:08 Min.
Regie, Drehbuch/Konzept, Schnitt: Florian Friedrich
Kamera: Alke Marianne Scherrmann
Produktion: HFF München & Florian Dünzen
Visual Effects: Christoph Schmidt, Florian Werzinski
Musik/Sound: Berthold Kröker
Hochschule: Hochschule für Fernsehen und Film München in Zusammenarbeit mit
Georg-Simon-Ohm Hochschule Nürnberg
Einen futuristischen (Kunst-)Kurzfilm mit Robotern und Verfolgungsjagden mitten durch Moskau drehte ein Team um den Kultregisseur Ridley Scott (Alien, Blade Runner, Thelma & Louise und Gladiator). Der Science Fiction-Kurzfilm ist Teil einer genialen Kampagne für neue Bildschirme von Philips — aber nichtsdestotrotz sehenswert.
Hier findet man den (Kunst-)Kurzfilm “The Gift” von Regisseur Carl Erik Rinsch:
“Ein neuer Russe” (“Олигарх” / engl. “Tycoon”) des russischen Regisseurs Pawel Lungin ist ein dramatischer Krimi aus dem Jahre 2002. Der Film basiert auf dem Buch “Большая пайка” von Juli Dubow, das die Biografie der russischen Oligarchen Boris Beresowski beschreibt. Im Juni 2006 rief Beresowki – der seit 2000 in London lebt – zum Sturz der Regierung Putin auf und wurde daraufhin im November 2007 im Avtovaz-Prozess in Abwesenheit zu sechs Jahren Haft verurteilt.
Zürich * Sergei Eisensteins Stummfilm-Klassiker “Panzerkreuzer Potemkin” mit Live-Musik von Dmitri Schostakowitsch ist Mitte Januar 2009 in Basel, Luzern, Genf, St.Gallen und Zürich zu sehen. Es spielt das Tschaikowsky Sinfonieorchester Moskau unter Vladimir Fedoseyev. Mit der spektakulären Aufführung wird das 60jährige Bestehen der Klubhaus-Konzerte des Migros-Kulturprozent gefeiert.Continue reading »
Moskau * “Ironie des Schicksals. Die Fortsetzung” * “Ирония судьбы: Продолжение” heisst der zweite Teil des legendären sowjetischen Fernsehfilmes “Ironie des Schicksals” * “Ирония судьбы или С лёгким паром”. Die Hauptrollen spielen 1975 und 2007 Andrei Mjagkow, Juri Jakowlew und Barbara Brylska. Der erste Teil wird in Russland jeden Silvester gesendet und geniesst Kultstatus, vom zweiten Teil habe ich einen schönen Video-Clip gefunden.Continue reading »
Krusenstern ist der private Weblog des Russland-Journalisten Jürg Vollmer für Themen rund um die Medien, Mobile Journalism, Cloud Computing, Reisen, Video- und Fotografie und alles, was dazugehört.
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