Bern * Zum Tag des Verteidigers des Vaterlandes * День защи́тника Оте́чества luden Militärattaché Shcherbakov und Botschafter Bratchikov rund 150 Gäste zu einem festlichen Empfang in die russische Botschaft. Dabei wurde RKB-Generaldirektor Nikolai Anoschko überraschend eine Medaille des Verteidigungsministeriums verliehen für sein Engagement für eine Grabstätte sowjetischer Soldaten in Basel. Der 23. Februar ist in Russland ein gesetzlicher Feiertag.
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Der Tag des Verteidigers des Vaterlandes in der ehemaligen Sowjetunion
Der Tag des Verteidigers des Vaterlandes * День защи́тника Оте́чества wurde 1943 von Stalin durch den Befehl Nr. 95 als nicht arbeitsfreier Tag der Roten Armee eingeführt.
“Genossen Rotarmisten und Matrosen der Roten Flotte, Kommandeure und politische Funktionäre, Partisanen und Partisaninnen! Heute feiern wir den 25. Jahrestag der Roten Armee … Der 23. Februar 1918, an dem die Abteilungen der Roten Armee vor Pskow und Narwa den Truppen der deutschen Landräuber aufs Haupt schlugen, wurde zum Geburtstag der Roten Armee erklärt.”
Tatsächlich wurden schon am 28. Januar 1918 in Petrograd und Moskau Soldaten rekrutiert und kurz darauf besiegte die neu gegründete Rote Armee mit damals 15.000 Mann auch Truppen des Deutschen Reiches bei Pskow und Narwa. “Der Jahrestag am 23. Februar ist aber ein Zufallstermin und stimmt nicht mit den historischen Daten überein”, erklärte schon vor Jahrzehnten der Volkskommissar (Minister) für Landesverteidigung, Kliment Woroschilow.
Schon drei Jahre nach Stalins Befehl Nr. 95, am 23. Februar 1946 wurde er zum Tag der Sowjetischen Armee und Seestreitkräfte umbenannt, war aber immer noch kein arbeitsfreier Tag. Weil der männliche Teil der sowjetischen Kollektivgesellschaft den Tag gerne zum kollektiven Umtrunk nutzte, wurde daraus wenigstens eine Art “Männertag”.
Bis zum Zusammenbruch der Sowjetunion war der 23. Februar zudem einer ihrer wichtigsten Feiertage, wurde aber erst 1993 zum arbeitsfreien Feiertag ernannt und dabei erneut umgetauft, zum Tag des Verteidigers des Vaterlandes.
Empfang zum Tag des Verteidigers des Vaterlandes
Der russische Militärattaché Igor Shcherbakov und Botschafter Igor Bratchikov luden zum Tag des Verteidigers des Vaterlandes * День защи́тника Оте́чества rund 150 Gäste zu einem festlichen Empfang ein. Oberst Shcherbakov konnte viele ranghohe Offiziere und Militärattachés aus Staaten der Ex-Sowjetunion, der NATO-Staaten und des Gastlandes Schweiz begrüssen, aber auch “zivile” Diplomaten und Bischof Michail aus der Diözese von Genf und Westeuropa für die autonome Russisch-Orthodoxe Auslandskirche.
Zu einer Überraschung – vor allem für den Geehrten selbst – kam es bei der Verleihung der Medaille des Verteidigungsministeriums der Russischen Föderation an Nikolai Anoschko. Der Generaldirektor der Russischen Kommerzial Bank AG in Zürich hatte dazu beigetragen, dass die Grabstätte für vier sowjetische Soldaten vom Rande des Basler Friedhofs an einen repräsentativen Ort versetzt werden konnte. Für dieses Engagement wurde Nikolai Anoschko vom Verteidigungsministerium mit der Medaille “Verewigung des Gedenkens des Verteidigers des Vaterlandes” geehrt.
Ausstellung der Moskauer Akademie der russischen Symbolik
Während des Empfangs wurden in der Botschaft je eine sehenswerte Ausstellung über die moderne russische Heraldik, über die Geschichte des Kosakentums und über historische Militäruniformen präsentiert. Die Exponate hatte Boris Subbotin * Борис Субботин, Präsident der Moskauer Akademie der russischen Symbolik * Академии Русской Символики МАРС, eigenhändig für den Tag des Verteidigers des Vaterlandes in die Schweiz gebracht.
Sources: Dieser Beitrag beruht u.a. auf folgenden Quellen:
Botschaft der Russischen Föderation in der Schweiz, Академии Русской Символики МАРС.
Personalities: Igor Shcherbakov, Nikolai Anoschko, Борис Субботин, Kliment Woroschilow.
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Sehr gelungene Fotos!!!
Grusse Herr Vollmer,
Sie haben echt gute Fotos von diesem Abend gemacht.
LG Olesya (der zweite Mensch mit der Kamera bei diesem Abend)
обзор за сегодня…
[...]ms verliehen für sein Engagement für eine Grabstätte sowjetischer Soldaten in Basel. …