Ab 1. August 2011 werde ich als neuer Redaktionsleiter der «Aroser Zeitung» tätig sein. Mit dieser kleinen, lokalen Wochenzeitung im Kanton Graubünden eröffnet sich mir ein anspruchsvolles neues «Fachgebiet» – höchste Zeit für eine konsequente Entflechtung meiner Online-Identitäten.
Ab 1. August 2011 wird Jürg Vollmer als Redaktionsleiter der «Aroser Zeitung» tätig sein.
30 Jahre journalistische Erfahrung im Rucksack
Der Journalismus hat mich von meiner Heimatstadt Chur aus weit herumgeführt: Als Zeitungsjournalist, als Redakteur einer Presseagentur, als Radio- und Fernsehjournalist sowie seit 1998 als Online-Journalist für Nichtregierungsorganisationen. Geographisch gesehen waren St.Gallen, Zürich und Bern, München und Addis Abeba, Moskau und Sewastopol die wichtigsten Stationen.
Es war eine schöne Zeit und ich habe in diesen dreissig Jahren viel erlebt – nun kehre ich mit einem reich gefüllten Rucksack voller menschlicher und beruflicher Erfahrungen gerne in die Heimat zurück. Am 1. August 2011 ziehe ich mit meiner Frau Lena ins Bündnerland und beginne als Redaktionsleiter der «Aroser Zeitung» einen neuen Lebensabschnitt.
Die «Aroser Zeitung»
Die «Aroser Zeitung» ist eine wöchentlich erscheinende Regionalzeitung im Kanton Graubünden. Ihr Einzugsgebiet ist das gesamte Schanfigg, ein sehr eigenständiges Tal im Kanton Graubünden, das von der Kantonshauptstadt Chur bis zum Kurort Arosa reicht.
Die «Aroser Zeitung» wurde 1910 gegründet und hat eine sehr spezielle Leserschaft: Mehr als die Hälfte der kleinen Auflage von rund 4’000 Exemplaren wird im Unterland (den nicht-alpinen Regionen der Schweiz) und im Ausland gelesen. Zu den Lesern gehören neben den Einheimischen viele Heimweh-Aroser sowie Stammgäste und Ferienhausbesitzer.
Von Russland nach Arosa ist ein logischer Schritt
Von Russland nach Arosa, vom grössten Land der Erde mit 143 Millionen Einwohnern in ein nur 20 Kilometer langes Tal mit 3’715 Einwohnern – das ist ein aussergewöhnlicher, aber logischer Schritt: Wie die Bündner Zuckerbäcker im 18. Jahrhundert zog ich bis nach Moskau und kehre mit dem unterwegs erworbenen Know-How in die Heimat zurück.
Die kleine, lokale Wochenzeitung abseits aller medialen Modeströmungen ist für mich eine grosse Herausforderung: Gemeinsam mit dem Verlag möchte ich die «Aroser Zeitung» in die Zukunft führen. Mit spannenden Inhalten wollen wir die «Aroser Zeitung» wieder zur meinungs- und gemeinschaftsbildenden Wochenzeitung im Tal aufbauen.
Mit konsequentem Einsatz von Social Media soll die «Aroser Zeitung» neue Leser gewinnen. Für die Digital Natives und Digital Immigrants wird es neben der Wochenzeitung neu ein reichhaltiges hyperlokales Medienangebot geben, von Facebook über Twitter bis zum Audio-Podcast. Die Stichworte sind Hyperlokaler Journalismus und Mobile Journalism.
Entflechtung meiner Online-Identitäten
Per Ende Juli 2011 wechsle ich in dem von mir gegründeten schweizerisch-russischen Pressebüro maiak vom vollamtlichen Chefredakteurs-Posten in den ehrenamtlichen Vorstand des Trägervereins. Mit der Redaktionsleitung der «Aroser Zeitung» eröffnet sich mir ab 1 August 2011 ein anspruchsvolles neues «Fachgebiet» mit einer neuen Online-Identität.
Höchste Zeit für eine konsequente Entflechtung meiner Online-Identitäten.
Jürg Vollmer bei der «Aroser Zeitung»
- «Aroser Zeitung»-Website
- «Aroser Zeitung» in Facebook
- «Aroser Zeitung» in Twitter @aroserzeitung
- «Aroser Zeitung» in Flickr
- Tel. +41 77 408 51 11
- Skype: aroserzeitung
- E-Mail info@aroserzeitung.ch
Jürg Vollmer über Medien, Social Media & Fotografie
(Ehrenamtlich)
- Krusenstern-Website
- Jürg Vollmer.Journalist+ in Facebook
- Jürg Vollmer.Journalist+ in Google+
- Krusenstern in Twitter @krusenstern
- Krusenstern in Flickr
- E-Mail info@krusenstern.ch
Jürg Vollmer über Russland, Belarus & Ukraine
(Ehrenamtlich)
- maiak-Website
- maiak in Twitter @maiakinfo
- maiak in Flickr
- E-Mail info@maiak.info

Lieber Herr Vollmer,
ich habe soeben die interessante Neuigkeit gelesen und Ihren “Umzug” ins Schanfigg-Tal im Kanton Graubünden vermerkt. Ihnen und Ihrer Frau Lena wünsche ich einen guten Start in der neuen Umgebung..
Natürlich hoffe ich, immer mal etwas Wichtiges aus der Ukraine und zum Internet von Ihnen zu lesen, obwohl ich nicht auf Facebook & Co. gehen will.
Mit besten Grüßen,
Dieter Schmidt-Neuhaus.
Sehr geehrter Herr Schmidt-Neuhaus,
Sie müssen nicht auf Facebook & Co. gehen – wie im Artikel erwähnt, geht die Berichterstattung über Russland, Belarus & Ukraine auf http://www.maiak.info weiter. Mit dem einzigen Unterschied, dass ich mich dort zurücknehme und neue Autoren dazukommen werden.
Alles rund ums Internet, Medien und Social Media finden Sie weiterhin hier bei Krusenstern.
Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Lesespass!