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Literatur-Podcast mit Andrej Kurkow und Ljudmila Ulitzkaja

Publiziert am 17. Mai 2008 von Krusenstern

Zürich * Ein neuer Literatur-Podcast mit Kurzgeschichten von Andrej Kurkow und Ljudmila Ulitzkaja startet am Montag in Zürich: mein-lesezeichen.ch bietet jeden Monat “Die verrücktesten Liebesgeschichten” als Mini-Hörbuch zum kostenlosen Download an. Hinter mein-lesezeichen.ch mit den Erfolgsautoren aus Russland und der Ukraine steht der Autor des Internet-Magazins Krusenstern.

Der ukrainische Autor Andrej Kurkow.Andrej Kurkow * Андрей Юрьевич Курков und Ljudmila Ulitzkaja * Людмила Евгеньевна Улицкая stellen im neuen Literatur-Podcast rund die Hälfte der Kurzgeschichten.

Die andere Hälfte steuern die Schweizer Erfolgsautoren Milena Moser, Adolf Muschg und Peter Stamm bei. Die Kurzgeschichten von Stamm bezeichnete der einflussreichste deutschsprachige Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki kürzlich als “eines der ganz schönen und wichtigen Bücher, die es überhaupt in diesem Herbst gegeben hat” und Die Zeit schrieb: „Wir haben viele Jahre gejammert, dass es keine Kurzgeschichten gibt. Peter Stamm füllt diese Lücke endlich.“

Diese Mischung russischsprachiger und schweizerischer Erfolgsautoren ist kein Zufall: Hinter dem neuen Literatur-Podcast aus Zürich mit dem programmatischen Titel mein-lesezeichen.ch steht der Autor des Internet-Magazins Krusenstern über Russland, Belarus und die Ukraine, das neu auch einen eigenen Podcast hat.

Im Auftrag der Schweizerischen Blindenbibliothek SBS plante und produzierte Jürg Vollmer den Podcast mein-lesezeichen.ch, der am Montag startet (was wiederum die relative “Ruhe” der vergangenen Wochen bei Krusenstern erklärt…). Schon vor dem Start berichten die nationalen Medien wie zum Beispiel Schweizer Radio DRS sehr positiv über den Podcast, der in den deutschsprachigen Ländern einmalig ist.

“Die verrücktesten Liebesgeschichten”

Der neue Literatur-Podcast mein-lesezeichen.ch ist aus drei Gründen einmalig:

  • 60.000 exklusive Hörbuch-CD’s mit drei Geschichten werden als Kostprobe an Literaturfreunde in der ganzen Schweiz verteilt,
  • die meisten Kurzgeschichten werden von den Autoren gelesen, bei Kurkow und Ulitzkaja von ausgesuchten Schauspielern (wobei bei Kurkow immer noch möglich ist, dass er die eine oder andere Kurzgeschichte selbst in Deutsch und Russisch liest…),
  • erstmals kann ein Podcast mit einem BeeTagg auf das Mobiltelefon heruntergeladen werden

– und all dies kostenlos! Durch das Engagement der Swisscom ist sogar der an sich teure Download der grossen Podcast-Dateien auf das Mobiltelefon gratis (mehr über mein-lesezeichen.ch und BeeTagg finden Sie hier).

“Die verrücktesten Liebesgeschichten” erscheinen als Podcast bis Mai 2009 immer Ende Monat auf der Website von mein-lesezeichen.ch, weil die meisten der ausgewählten Kurzgeschichten an einem bestimmten Tag Ende des Monats spielen. Wir werden im Laufe der nächsten Monate immer wieder darauf hinweisen.

Während auf der Website der Schweizerischen Blindenbibliothek SBS natürlich alle Autoren zu hören sind, erscheinen im Krusenstern-Podcast ausschliesslich die Kurzgeschichten von Kurkow und Ulitzkaja. Es lohnt sich aber – gerade auch für russische Muttersprachler – die Kurzgeschichten der schweizerischen Autoren im “Nachbar”-Podcast anzuhören.

About this story:

Sources: Dieser Beitrag beruht u.a. auf folgenden Quellen:
“Mein Lesezeichen, der Schweizer Literatur-Podcast” sowie Wikipedia (de/engl/rus/ukr) und Britannica Online (engl).

Personalities: Andrej Kurkow * Андрей Юрьевич Курков und Ljudmila Ulitzkaja * Людмила Евгеньевна Улицкая, Milena Moser, Adolf Muschg und Peter Stamm sowie Jürg Vollmer.

Der ukrainische Autor Andrej Kurkow.Copyrights:

© Foto: Diogenes Verlag, Zürich

Trotzdem kann der Text unvollständige Fakten oder nicht korrekte Angaben enthalten, die bei entsprechenden Rückmeldungen selbstverständlich umgehend korrigiert werden.

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    Kommentare

    • engel: Ihr Artikel ist super amüsant und sehr informativ. Ich habe 14 Jahre auf der Krim gewohnt. Freue mich über...
    • Mueller und Meier: Bin gerade jetzt in Odessa und es erinnert tatsaechlich stark an Russland. Mehr Schein als Sein...
    • robert: @ Herr Kursell: Frau Pugacheva war die erste Künstlerin welche in einem Song (Arlekino) ein Schauspiel...
    • robert: Also ich muss sagen ich liebe Pugachevas Stimme. Sie ist prägnant, hat einen exzellenten...
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