Die Masleniza beginnt in den russischsprachigen Ländern am Montag. Die «Butterwoche» ist ein traditionell russisches Fest am Ende des Winters, das wie der deutsche Karneval ursprünglich eine heidnische Feier war. Seit der Christianisierung Russlands korrespondiert die Masleniza mit dem christlichen Festzyklus.

Masleniza - die Butterwoche (Infografik)

Die Maslenitsa ist ein sehr ausgelassenes Fest, bei dem vor dem Fasten ausgiebig geschlemmt wird. Jeder Tag im Wochenverlauf ist mit einem Brauch verbunden.

(Infografik: RIA Novosti)

Die Masleniza (Betonung auf der ersten Silbe; russ. Масленица; dt.: Butterwoche) bezeichnet die Woche vor Beginn der orthodoxen Fastenzeit. Der Wortstamm Maslo (Butter) weist darauf hin, dass in dieser Woche den orthodoxen Gläubigen der Verzehr von Fleisch bereits untersagt, aber der von Milch, Milchprodukten, Eiern und Fisch noch erlaubt ist.

Die Maslenitsa ist ein sehr ausgelassenes Fest, bei dem vor dem Fasten ausgiebig geschlemmt und ähm… getrunken wird. Jeder Tag im Wochenverlauf ist mit einem Brauch verbunden. Das Wichtigste an Masleniza sind — zumindest für mich — die Bliny (Pfannkuchen), die mit verschiedenen Füllungen serviert werden.

Die Website www.ostkost.ch publiziert Rezensionen über neue CDs aus Osteuropa und Hintergrundberichte zu deren gesellschaftlichem Kontext. Ostkost ist meist deftige Kost, manchmal schwere Kost — aber immer spannend! Ein Bericht zum Sehen und Hören!

Ostkost, Musik aus Osteuropa, Screenshot

Deftige Ostkost: Die Website für Musik aus Osteuropa.

(Foto: Jürg Vollmer / maiak.info)

Die Website Ostkost von Luca Froelicher vermittelt seit 2009 die osteuropäische Musik als eine im historischen und kulturellen Kontext gewachsene Musik. Auf Ostkost schreibt er neben Rezensionen über CD-Neuerscheinungen aus Osteuropa auch Hintergrundberichte zum gesellschaftlichen Kontext. Dabei beleuchtet der Historiker Luca Froelicher die historischen, politischen, sozialen und kulturellen Einflüsse.

Ostkost berichtet von Trouvaillen wie Daniel Kahn & The Painted Bird mit jiddischem Punk-Jazz-Folk-Klezmer, von La Minor mit Blatnjak-Songs oder von der aus dem russischen Untergrund kommenden Nayekhovichi, die letzten beiden Bands aus St. Petersburg.

Bei maiak.info finden Sie meine ausführliche Berichterstattung mit Musik-Videos über:
Deftige Ostkost: Die Website für Musik aus Osteuropa

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